Teil eines Werkes 
Erster Theil (1822)
Entstehung
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Andere ihren Geſchmack und ihre jugendlichen Neigungen gegen meine gebieteriſche Anmaßun⸗ gen. Dann aber kannte mein Zorn keine Gren⸗ zen, und das Recht des Staͤrkern, das einzige, welches die Kindheit anerkennt, entſchied faſt immer zu meinem Vortheil. Hatte ich jedoch das Ungluck, beſiegt zu werden, ſo konnte kein Schmerz, keine Bitte, keine Mißhandlung mich zu einem Widerruf meiner Behauptung bewe⸗ gen. Ich beklagte alsdann Almaiden, daß ihr Ritter ein Schwaͤchling ſey. Ich tadelte mich, ich wuͤthete gegen mich ſelbſt; aber ſogar der Tod haͤtte mich nicht zwingen können, zu erklaͤ ren, ſie ſey nicht die ſchoͤnſte der Schonen. Almaide zitterte, wenn ſie von meinen Thaten hoͤrte. Noch war es ihr zwar unbekannt, wel⸗ ches Ungluͤck ein feuriger Charakter herbei zu fuͤhren vermag, aber ſie ſchien es zu ahnen;

und indem ſie ihre niedlichen Haͤnde zuſammen⸗

faltete, bat ſie mich in einem bezaubernden Ton, mich um ihrentwillen nie wieder in Kämpfe

einzulaſſen, die freilich nur Spiele waͤren, aber

auch allzuleicht in Zank ausarteten. Ich ver⸗ ſprach es ihr zwar, ließ mich aber immer aufs neue verleiten, ihre Vorwuͤrfe zu verdienen. 8 8

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