Teil eines Werkes 
Erster Theil (1822)
Entstehung
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neigung, und bewieſen einander die kleinſten

Aufmerkſamkeiten; wozu uns die kleinen Nek⸗ kereien und Lobeserhebungen unſerer Erzieher noch mehr ermunterten. Wie ſtolz war ich auf die Schoͤnheit, die Grazie, die Lieblichkeit mei⸗ ner Schweſter! Und wie freute ſie ſich, wenn ich⸗ nach geendeten Lehrſtunden, zu ihr lief, um ihre Spiele zu beleben, und ſie mit den Beweiſen meiner Zartlichkeit zu uͤberhaͤufen! Ueber meine Fortſchritte in den Wiſſenſchaften beunruhiget oder triumphirend, zeigte ſie tiefe Ruͤhrung bei meinen Erzählungen von den Hin⸗ derniſſen, welche ſich mir etwa entgegengeſtemmt hatten, und die ich gluͤcklich beſiegte. Das Lob, welches mir geſpendet wurde, erfreute ſie mehr als mich ſelbſt; ſie wiederholte es mit ih⸗ rer ſuͤßen Stimme und munterte mich auf, noch groͤßeres zu verdienen. Ihr junges Herz huͤpfte vor Freude, wenn ich ihr zuſchwor, ich wuͤrde auch das Schwierigſte unternehmen, um mei⸗ ner Almaide Beifall zu erlangen. Meine Leh⸗ rer erſtaunten uͤber meine Begeiſterung und meine ſchnelle Fortſchritte,— die Auelle, wel⸗ che mich dazu antrieb⸗ blieb ihnen aber ver⸗ borgen.