Teil eines Werkes 
Erster Theil (1822)
Entstehung
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men Don Manuel d'Altamonte, zu ſichern; nach allen dieſen Zuſicherungen koſtete es ihm keine Muͤhe, mich zu uͤberreden, daß dasjenige, was er meiner fruͤhreifen Beurtheilungskraft und meiner Klugheit anvertraut habe, nichts in mei⸗ ner Lage aͤndern wuͤrde. Er ertheilte meinem Fleiß neue Lobſpruͤche und ermahnte mich liebe⸗ voll, mich ferner anzuſtrengen. Seine Wohl⸗ thaten, die ich in ihrem ganzen Umfang zu er⸗ kennen glaubte, ſeine Nachſicht, ſeine Liebkoſun⸗ gen, berauſchten mich. Ich gelobte mir ſelbſt, das Andenken an einen andern Vater zu verban⸗ nen, und nur Don Narcis d'Altamonte ſollte meine ganze kindliche Liebe beſitzen. Er beſaß ſie ja ſchon. Den Schmerz, den er mir ver⸗ urſacht hatte, vergaß ich ſchnell. Noch war ich gluͤcklich.

Bei den Entdeckungen, welche Don Nar⸗ cis mir machte, war ich nicht ſo ganz und gar mit mir beſchaͤftigt, daß ich meiner geliebten Schweſter haͤtte vergeſſen ſollen. Wohl zwanzig⸗ mal ſchwebte ihr Name auf meinen Lippen, und wohl zwanzigmal ſcheute ich mich, ihn auszuſpre⸗ chen. In meinen Gedanken trennte ich mein Schickſal nicht von dem meiner theuern Almaide.

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