Teil eines Werkes 
Erster Theil (1822)
Entstehung
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gen den eines Vormundes vertauſchte, auf's neue neben mich, und ſprach, mit einem un⸗ beſchreiblichen Ausdruck von Liebe und Traurig⸗ keit, und mit einem Stocken in ſeiner Rede, das ich der Furcht, meinen Schmerz zu vergroͤ⸗ ßern, zuſchrieb, folgendes zu mir:Theurer Manuel, mein ſtets geliebter Sohn! Ja, ich werde dir ewig deine Anſpruͤche auf mein Va⸗ terherz, die du mit ſo vielem Eifer foderſt, aufbewahren, und ich hoffe, daß du dich deſ⸗ ſen wuͤrdig machen wirſt. Dadurch, daß ich dir dein Schickſal enthuͤllte, daß ich gezwungen war, dir deine Geburt bekannt zu machen, wollte ich dich keinesweges von meinem Herzen verſtoßen. Nein, du ſollſt die alte Stelle in demſelben behalten, und ſollſt ſtets einer der vorzuͤglichſten Gegenſtaͤnde meiner Liebe und meiner vaͤterlichen Fuͤrſorge bleiben. Aber, mein Kind, da ich dich betruͤbt habe, ſo bin ich dir auch heilſame Rathſchlaͤge ſchuldig. Du trittſt mit einer lebhaften Einbildungskraft, die man verblenden wird, in das Leben ein. Du beſitzeſt einen nur allzufeurigen Character, der dir Ge⸗ fahr droht. Dein Herz iſt einfach und bieder, aber leidenſchaftlich. Man wird deine Aufrich⸗