moͤchte. Alle Lehrer, die du verlangſt, ſollen dir von nun an gehalten werden. Ich rathe dir aber, dich beſonders auf die zum Erwerb nothwendigen Wiſſenſchaften zu legen⸗ vorzuglich auf die Kenntniſſe der Handelszweige, und uͤber⸗ haupt auf die Erlangung aller Talente, die dereinſt die Exiſtenz eines ehrlichen Mannes ſichern koͤnnen. Du wirſt ihrer beduͤrfen. Ich bin gezwungen, dir ein Geheimniß zu enthul⸗ len, welches ſchwer auf meinem Herzen laſtet. Gern hatte ich dir dieſen bittern Kelch erſpart. Ich tiebe dich mit der ganzen Zaͤrtlichkeit eines Vaters; aber— ich muß es endlich geſtehen, — du, lieber Manuel,— biſt nicht mein Sohn,— ich bin 4 dein Vormund.“
Die Stimme meines Vaters, oder richti⸗ ger geſagt, meines Vormundes, zittterte ſo ſehr, daß er kaum die letzten Worte hervorzubringen vermochte. Ich war nicht weniger bewegt. Meine Bruſt hob ſich, mein Blut drang in Kopf und Herz,— tauſend Gedanken beſtuͤrm⸗ ten meine Seele. Von dem mir ſo ſchrecklich
aufgegangenen Lichte geblendet und betaͤubt, ver⸗ mochte ich nicht zu fragen, ob ich noch Eltern
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