Teil eines Werkes 
Erster Theil (1822)
Entstehung
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chen uͤber die Idee, die mich ſo ſehr entſetzt hatte, einen Vormund zu finden, der ſich nun in einen guͤtigen Vater verwandelt, mir uͤber dieſen guͤnſtigen Wechſel Gluͤck wuͤnſchen, alles dieſes war das Werk eines Augenblicks; meine Fragen und die Ausbruͤche meiner Zaͤrtlichkeit verwirrten ſich in einander. Mein Vater war geruͤhrt, ſeine Augen fuͤllten ſich mit Thraͤnen, er ſetzte ſich nieder und hielt meine Hand in der ſeinigen, aber er antwortete mir nicht und ſchien ſich in ernſte Gedanken zu verlieren.

Meine Freude verwandelte ſich in Erſtau⸗ nen. Wir ſchwiegen Beide. Endlich brach ich dieſes peinliche Schweigen und ſprach von der Preisvertheilung und der mir erzeigten Ehre. Alſo, Don Manuel, antwortete mir der ehrwuͤrdige Mann,zeigſt du dich meiner Fuͤr⸗ ſorge wuͤrdig? Der Himmel ſey dafuͤr geprie⸗ ſen! Dieſes iſt das einzige Gluͤck, welches ich noch auf Erden genießen kann. Dieſe Erde, mein junger Freund, iſt nichts als ein Jam⸗ merthal, in welchem Kummer und Schmerz die Reichen wie die Armen, in gleichem Maaſe verfolgen. Characterſchwaͤche zieht ſie nach ſich