Teil eines Werkes 
2. Theil (1841)
Entstehung
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Iſt es Dir verſtocktem Boͤſewicht an der Großmuth des heiligen Gerichts noch nicht genug geweſen, ſo erfahre nun ſeine gerechte Strafe!

Mit dieſen Worten ſtieß ihm der Eine den Dolch in die Bruſt. Hugo ſank tau⸗ melnd zur Erde, und gab unter Winſeln und Kruͤmmen ſeinen Geiſt auf.

Als Walther und deſſen Mutter hievon Kunde erhielten, machte es ſie ſehr beſtuͤrzt; der Graf von Mansfeld hingegen laͤchelte uͤber das Ereigniß, und verſicherte, daß er dieſes heilloſe Raubneſt doch in Kurzem haͤtte ohlen und zur Ruine werden laſſen, um

Andenken an die Schmach ſeiner Toch⸗ ter zu vernichten.

Kurze Zeit nachher wurde zur hoͤchſten Freude Walthers das Ehebuͤndniß mit ſei⸗ ner geliebten Adelheid beſtimmt.

um dieſe hohen Feſtlichkeiten noch voll⸗ kommner zu machen, ſollte auch Eduard

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