Teil eines Werkes 
2. Theil (1841)
Entstehung
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von Maienthal mit ſeiner Waldine ihre Ver⸗ bindung auf dem Schloſſe Mansfeld zugleich an einem Tage feiern.

Walthers edle Mutter hatte der gluͤck⸗ liche Ausgang dieſer Begebenheiten ganz verjuͤngt, und auf den alten Grafen den wohlthätigſten Einfluß gehabt; auch Ritter Bodo fuͤhlte ſich neu belebt.

Adelheid mußte geſtehen, als Waldine mit ihrem Geliebten und ihrem guten Schwie⸗ gervater in's Schloß zogen, daß dem Ritter Eduard, hinſichtlich ſeiner Braut, nichts zu wuͤnſchen uͤbrig bliebe.

Eine große Anzahl von Freunden und andern geladenen Rittern fanden ſich zůh Vermaͤhlungs ⸗Feſtlichkeiten ein. W nens Pflegevater, der edle Berndt, wurde nicht vergeſſen, ja er mußte mit Theilneh⸗ mer an der Tafel ſehn.

Ungemein groß war der Jubel unter ſo vielen Rittern, Ritterdamen und Fraͤuleins. An gefuͤllten Humpen und Tafelfreuden