Teil eines Werkes 
2. Theil (1841)
Entstehung
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ſcher Gedanke, der ihn verzweifelnd zur to⸗ benden Wildheit trieb.Habt Ihr Satans mir alles genommen, ſo ſollt Ihr auch die verdammte Burg nicht behalten! Die Burgfrau, die er noch im Schlaf⸗ gemach vermuthete, wollte er aufrutteln, um ſie mit Vorwuͤrfen zu uͤberhaͤufen; aber auch dieſe war fort. In ſeiner Wuth ver⸗ ſchaffte er ſich eine brennende Lampe, trug die noch vorraͤthigen Betten und anderes Holzwerk zuſammen, und zuͤndete alles an. Nachdem die Flamme zu lodern begonnen, verließ er die Gemaͤcher, und legte auch noch in den Pferdeſtaͤllen Feuer an. Mit teufliſchem Hohnlachen ſah er die hochauf⸗ ſchlagenden Feuerflammen ſich uͤberall ½ verbreiten, und ſo trat er ſeinen Ruͤckweg an, den er, wider Erwarten, uͤber die niedergelaſſene Zugbruͤcke nehmen konnte. Auf dem Burghofe erwartete ihn aber das Straf⸗ gericht des Ewigen. Zwei tief Vermummte traten ihm entgegen, er ſchauderte zuſammen.