214
Achtung ſtehend, unterwarf ſie ſich ihrem Schickſale und zog nach einigen Tagen da⸗ hin, nachdem man ihr das Verſprechen ge⸗ geben, ihre Tochter Waldine zuweilen im Kloſter ſprechen zu duͤrfen.
Nun trafen Walther und Bodo mit ihren Reiſigen Anſtalten, alle im Burgſchloß auf⸗ bewahrte Sachen auf Wagen zu laden und nach Mansfeld zu transportiren, von wo aus ſolche den Eigenthuͤmern nach gehori⸗ gen Beweiſen zuruͤckgegeben wurden. Den Pfaffen im benachbarten Kloſter gewaͤhrte die Zuruͤckgabe ihrer ſilbernen Humpen be⸗ ſondere Freude.
Der Freigraf Woldemar bekam ſehr Verweiſe uͤber ſein nachlaͤſſiges und zwei⸗ deutiges Benehmen bei ſeinen hohen und wichtigen Amtspflichten und wurde ſeiner Wuͤrde entſetzt, daſſelbe geſchah mit Hugo's Freunden.
Das neu eingeſetzte Vehmgericht, unter


