Teil eines Werkes 
2. Theil (1841)
Entstehung
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Mit ſchlotternden Knien und bleichen Lip⸗ pen, uber die keine Worte kamen, ſchlich er ſtill davon; auch ſeine zwei Knechte verließen ihn, als ſie den ungluͤcklichen Ausgang ver⸗ nahmen.

Allein, Hugo gefangen, ſeine Nichte ver⸗ wieſen, entbloͤßt von Unterhaltungsmitteln, geaͤchtet, auch wohl gar noch den Dolchen der Vehmrichter ausgeſetzt, machte er ſeinem Leben ein ſchnelles Ende, indem er ſich von eben dem Felſen, der den alten Veit damals unwillkuͤhrlich den Tod brachte, hinab in den tiefen rauſchenden Strom ſturzte.

Der Burgfrau Bertha wurde von Bodo die auſchung ihrer Tochter gegen Hugo er⸗ zaͤhlt. Entſetzt und von Kummer uͤberwaͤl⸗ tigt, kam ſie faſt außer ſich; ja ſie flehte die Mutter Maria um ihren Tod an. Zu dieſem Flehen, ſagte der Ritter, haͤtte ſie die beſte Gelegenheit im Kloſter, wozu man ſie beſtimmt habe. Ohnehin in wenig