Teil eines Werkes 
2. Theil (1841)
Entstehung
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gedacht, ſeinen Vater darauf vorzubereiten. Noch beklommener wurde Waldine. Mit dem hoͤchſten Karmin auf den Wangen und ge⸗ ſenktem Blick ſtand ſie dem alten Ritter Kunz von Maienthal gegenuͤber.

Eduard machte nun mit den beredteſten Worten den Vater mit ſeiner Liebe fuͤr

Waldinen bekannt, deren Beſitz ſtets ſein

innigſter Wunſch geweſen, den er ihm zu vertrauen bisher nicht habe wagen wollen. Erzaͤhlte ſodann die Umgeſtaltung der Ver⸗ haͤltniſſe Waldinens, nebſt dem Vorgefalle⸗ nen, und ſetzte mit lebhaftem Feuer hinzu: Seht, liebſter Vater, das gute Maͤdchen, pruͤft und fragt den ehrlichen Berndt und Ihr werdet mir Euren Segen zu unſerer Verbindung nicht verweigern! Jetzt wurde der alte Kunz erſt auf die

Geliebte des Sohnes aufmerkſam, und mußte

ſich bald geſtehen, daß dieſer nicht uͤbel ge⸗

waͤhlt. Verſchiedne Einwendungen, die der

gute Alte ruͤckſichtlich ihres Vaters machte U. 14