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des Raubritters xochter ſeiben Sh wuͤrdig halten?“
„Nichts davon, edles2 Ninchen! Warum ſollte die gute Lochter die Suͤnden des Va⸗ ters buͤßen?— komm, komm!“—
Das ging aber doch nicht ſo geſchwind, da ſie ſich zuvor in ein beſſeres Gewand
kleiden mußte. Nach dieſem fuͤhrte er ſie
wie im Triumph zur Burg ſeines Vater. Der Segen des alten Berndt war ihr gleiter.
„Hier, mein ineſint Vater, bringe i
Euch die treffliche Waldine, deren Beſitz mein hochſtes Gluͤck iſt. Seht, pruͤft und ent⸗
ſcheidet!“— Mit dieſen Worten war
das zitternde Maͤdchen an der Hand haltend, in das Gemach deſſelben getreten. „Wie? was iſt das?“— fragte der Vater, dem dieſe iberraſchende Vorſtellung ganz neu war. Fetzt gerieth Eduard in einige Verlegen⸗
heit, weil er in der Haſt gar nicht daran


