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ſie die Tochter eines zwar ebenbuͤrtigen Rit⸗
ters, aber ſie wußte auch, wie verhaßt ſich ihr Vater durch ſeine Raͤubereien in allen Gauen weit umher gemacht hatte. War ſie durch ihre bisher vermuthete Geburt ausge⸗ ſchloſſen von dem Beſitze eines edlen Rit⸗ ters, ſo dachte ſie nun demſelben Looſe unterworfen zu ſeyn, als Tochter eines un⸗ edlen Ritters. Von ſolchen Gedanken war jedoch der brave Eduard weit entfernt. Wie
vom Winde getrieben flog er zu Berndts Wohnung, in der zuverſichtlichen Voraus⸗
ſetzung, daß Waldine jetzt alles efbrem habe.
„Geſchwind, zoſe Geliebte, zu meinem Vater! Er ſoll Dich ſehen, ſprechen und ſeinen Segen zu unſerer Verbindung geben.“ Mit dieſen Worten faßte er ihren um
ſie ſogleich fortzufuͤhren.
„O Gott, theuerſter Eduard! ſieh
Furcht, meine Verlegenheit; wird Dein Vater
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