Teil eines Werkes 
2. Theil (1841)
Entstehung
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reren Tagen ſein Leben geendet. Vor ſei⸗ nem traurigen Hinſcheiden hat er mir in Gegenwart des edlen Herrn Ritters von Maienthal, ſeines Weibes und des hier ge⸗ genwaͤrtigen Berndts dieſe Entdeckung ge⸗ macht, auf die Wahrheit ſeiner Ausſage, die er beſchworen, das Mahl Chriſti genom⸗ men, auch ſolche kurz vor ſeinem Hinſchei⸗ den nochmals heilig bekraͤftigt. Sein armes Weib moͤge nun den edlen Herrn Grafen das Naͤhere erzaͤhlen. Weinend trat dieſe auf Befehl des Stuhl⸗ herrn vor und berichtete:Ich wohnte außerhalb des Gaues Ritter Veits von Wolfsthal in einer kleinen Huͤtte, hatte einen Jungen geboren, der etwa drei diertel Jahr alt war, als der Burgvogt und Ohm des Ritters Veit zu mir kam und mir gegen recht gute Belohnung den Antrag machte: ich moͤchte, wenn ſeine Richte, Veits Ge⸗ mahlin, von einem Maͤdchen entbunden wer⸗ den ſollte, meinen Jungen dagegen vertau⸗