— Burg mit ihren Gauen, beſchuldige vor Gott, vor Kaiſer und der geſammten edlen Ritterſchaft meinen Stiefbruder Hugo des Straßenraͤuberhandwerks, der hinterliſtigen Gefangenſchaft meines edlen Pflegevaters, des Ritters Bodo, desgleichen meiner eig⸗ nen Gefangennehmung und ſchmaͤligen Ein⸗ kerkerung in ein abſcheuliches Verließ. Ins⸗ beſondere aber beſchuldige ich ihn vor des Allmächtigen Angeſicht und vor den edlen Rittern, daß er auf die unruͤhmlichſte, ja auf die infamſte Weiſe das edle Fräulein von Mansfeld, meine Braut, entfuͤhrt, um ſolche, nach ſchaͤndlicher Bubenart, zu zwin⸗ gen, ſein Weib zu werden, und nachdem ſie dieſes ſtandhaft verweigert, ſo lange ge⸗ fangen gehalten, bis wir dieſelbe durch ein gunſtiges Geſchick befreien konnten. Da der heimtuͤckiſche Hugo die Befreiung nicht mehr verhindern konnte, ſo ſuchte ſeine Ruchloſig⸗ keit ſich dadurch zu raͤchen, daß er mit teuf⸗ tiſchem Hohnlachen wir erklätte, er habe
Einzelbild herunterladen
verfügbare Breiten


