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vor den hohen Sitzen der uͤbrigen vorneh⸗ men Ritterſchaft und der Angeſehenen des Adels wie des Volks.
Walther erwartete am Eingange der Schranken ungeduldig, aber muthvoll, mit tiefem Groll in der Bruſt, ſeinen boshaften Stiefbruder.
Nachdem alles ſich geordnet, ſtand der oberſte Stuhlherr auf, faßte mit der rech⸗ ten Hand auf die Lehne des Kaiſerſitzes und ſprach:„Im Namen kaiſerlicher Majeſtät! Herold, thu' was Deines Amtes iſt!“— Dieſer ſtieß dreimal in die Trompete, wor⸗ auf ſich die— von ihren S erhoben.
Walther trat mit— Viſi ier in die Schranken. 3¹0
Stuhlherr. Wer ſeyd hr, Ritter und was habt Ihr vorzubringen?—
Walther(nachde er das⸗ Viſier geoffüet)⸗ Ich, der Ritter Walther, rechtmaͤßiger Ve⸗
ſitzer der Veſte Wolfsthal und einer m 13*


