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wieſen. Sein Weg war eine Rückkehr geweſen; und gleich den Erinnerungen ſeiner Wanderjahre, ward ihm die Muſik, welche ihm damals das Leben ſelbſt geweſen, fortan nur der Feiertagsſchmuck deſſelben. An den Abenden, wenn die beiden Frauen auf den Stühlen beim großen Kachelofen ſaßen, erzählte er ihnen von London, von England und Wales— nur einen Namen er⸗ wähnte er nicht; oder auf ſeiner Geige, dem theuren und einzigen Pfand, welches er ſich aus dem Strudel gerettet, ſpielte er ihnen mit volle deter Meiſterſchaft die Melodien jener Länder vor— jur eine Melodie ſpielte er nicht. Dieſen Namen wird er nie erwähnen, dieſe Melodie nie mehr ſpielen; aber Beide ruhen mit dem Andenken an eine Todte ſtill und unerſchütterlich in dem Heiligthume ſeiner Seele...
Und ein Tag war gekommen, ein heller, ſchöner Junitag— und der berühmte Junimarkt von Marburg war im vollen beſten Gange— wo ſich eine kornblaue Tuchmütze mit kleinen Troddeln daran durch das offene Fenſter der großen Stube im Brunnenhof ſteckte, und ein gelbes, viereckiges, verdrießliches Geſicht erſchien und eine wohlbekannte Stimme ſich hören ließ mit den Worten:„Schlittſchuh! Schleifen! Alles geht ſchleifen! Die ganze Welt geht ſchleifen! Wie iſt mir ſo weh' vor mei' Handel und vor die ganze Welt!.. Wer kauft noch Sachen zur Hochzeit? Wer kauft noch'nen echten Schildpattkamm vor's Haar? Wer kauft noch ne ſil⸗ berne Nadel zum Anſtecken des Brautſchleiers? Wer kauft noch'nen Kaſten mit echtem Cau⸗de⸗Colonche vor's Taſchentuch bei der Trauung!...“


