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ſprang mit dem Rufe:„Mutter! Mutter! Da kommt Walter!“
Und im nächſten Augenblick hatte ſich die Thür auf⸗ gethan— dieſelbe, durch welche er damals, am Som⸗ mernachmittag, als ihn der Brunnenmatz vor allen Leuten ſo unwürdig behandelt, zum letztenmal gegangen war— und herein war Walter Grün getreten, mit dem Geruch der See noch an ſich, welche er bei Sturm und Regen gekreuzt und erſt geſtern verlaſſen hatte, nachdem das Schiff in Hamburg an derſelben Stelle, dem Stintfang gegenüber vor Anker gegangen war, wo es damals gelegen hatte, als er Deutſchland und die Heimath im Abendſonnenſchein verließ....
Und die Brunnenbäuerin war aufgeſtanden und hatte ihn umarmt und geküßt, wie einen Sohn, welcher heim⸗ kehrt. Und Gertrud hatte ihm die Hand gegeben, und ihre Thränen fielen auf ſeine Hand, mit der er die ihrige feſt und dankbar gefaßt hatte..
Und ſtill und glücklich war der Winter dieſen Dreien im Brunnenhof vergangen. Eine ſelige Ruhe war in die Bruſt Walters eingezogen, ſowie der brauſende Lärm der Weltſtadt vertauſcht war mit dem tiefen und unge⸗ ſtörten Schweigen der alten, der neu gewonnenen Hei⸗ math. Mit reifem Ernſt und tüchtigem Willen fand er ſich in die Geſchäfte des Hauſes, welches ihm nun ſo theuer geworden; die Wanderung hinaus auf die Felder mit der ſchmelzenden Schneedecke that ihm in ungewohn⸗ ter Weiſe wol. Den Pflug durch den friſchen Boden gehen zu ſehen, war ſeine Freude und an den kleinen,
wenig aufregenden Sorgen Theil zu nehmen, welche das


