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zu ſagen, war er entfernt worden. Denn ſeine Verwandten im nördlichen Theile von Deutſchland hat⸗ ten Nachricht von dem eigenthümlichen Treiben erhalten, welches er im ſüdlichen Theile deſſelben führe. Worauf denn dieſe Leute, welche ebenſowol beſorgt waren um das zeitliche und ewige Heil als die Erbſchaft ihres ſchwelgenden Vetters, es dahin zu bringen wußten, daß derſelbe gerichtlich für einen Verſchwender erklärt und mit Hab und Gut unter Curatel geſtellt wurde. Der Curator erſchien hierauf, um den Baron nach ſeinem Meklenburgiſchen Geburts- und geſetzlichen Heimathsort einzuholen und fand ihn in dem dunklen Paterrezimmer des„Ritters“ zu Marburg, in einein Zuſtande, welcher den Spruch des Gerichtes nur zu ſehr rechtfertigte. Zwar remonſtrirte der Baron, nachdem er, aus ſeinem Schlaf erwacht, vernahm um was es ſich handle, aufs Heftigſte, und erklärte, noch im Bette liegend,„daß kein Gericht in der Welt das Recht habe, einen unbeſcholte⸗ nen Mann ſo zu behandeln und daß er ſich an den Bundestag wenden werde, wenn ſolche Ungerechtigkeiten Statt finden könnten.“ Einſtweilen aber, mit obgemel⸗ detem Proteſt, fügte er ſich, nachdem er die Erlaubniß erbeten und erhalten hatte,„den Jochmus, den Hund“ mitnehmen zu dürfen; mit welchem andren Haupthelden unſrer Geſchichte er denn auch demnächſt von der Scene
verſchwand. Wir haben lange Nichts mehr von dieſem
unſrem Liebling vergangener Zeiten gehört; bis wir neu⸗ lich zufällig in einer Geſellſchaft die Bekanntſchaft einer jungen Künſtlerin machten, welche eine Zeit lang auf dem Hoftheater der kleinen Reſidenz geſpielt hatte, in


