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hohen, dunklen Häuſer zu beiden Seiten ſich vermiſcht hatten mit dem Schwarz der Nacht und die Lichter von London⸗bridge, welche gleich einem glänzenden Bogen über der Finſterniß des Stromes gefunkelt hatten, aus⸗ gelöſcht ſchienen von der Feuchtigkeit und dem Nebel...
Dann ſtieg er nieder. Vor ihm lag die Heimath; und hinter ihm, gleich einem Traume, war London ver⸗ ſunken.... London und das Leben der Welt, London und die Kämpfe der Leidenſchaft,— London und die Jugend!—
Letztes Capitel. Die Bochzeitsglocken läuten.
An einem trüben und regneriſchen Herbſtnachmittage, als es ſchon anfing zu dunkeln, war es geweſen, daß Gertrud, welche, wie gewöhnlich um dieſe Zeit vor dem Fenſter der großen Stube im Brunnenhof mit weiblicher Handarbeit beſchäftigt ſaß, plötzlich aufſprang mit dem Rufe:„Mutter, Mutter! da kommt Walter!“..
Manch' einen Nachmittag, zur Sommers⸗ und zur Winterzeit, bei Sonnenſchein und Regenwetter hatte ſie vor dieſem Fenſter geſeſſen, an Walter'n denkend, von Walter'n mit ihrer Mutter ſprechend, zuweilen nach der Straße aufblickend, mit den altmodigen Giebelhäuſern
gegenüber und den gewohnten Nachbarsgeſichtern davor.
Die Mutter, welche nach dem Tode ihres Mannes,
des Brunnenmatz, nichts Liebes mehr auf dieſer Welt 3
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