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hatte ſprechen hören;„aber möge die Deine Dir in aller Zukunft ſo ſchön, ſo roſig und ſo friedevoll blei⸗ ben, als ſie Dir in dieſem Augenblick erſcheint!“
Dann hörte man das kurze Geläut einer Glocke und ein dumpfer Stoß ward durch den ganzen Schiffs⸗ rumpf gefühlt— die Maſchine ſetzte ſich in Bewegung. Captain Smalridge erhob ſich, und der braune Geſchäfts⸗ führer des großen Schuhwichſe⸗Hauſes Dah und Mar⸗ tin erhob ſich, trank ſeinen Reſt aus, wänſchte dem Captain eine gute Nacht und glückliche Reiſe, gab ihm Auftrag für eine Kiſte Hamburger Cigarren, wenn er in vierzehn Tagen zurückkäme, und ſtieg die kleine Treppe zum Verdeck hinauf.
Und oben auf dem Verdeck gaben ſich Walter Grün und Franz Michel der Muſikmeiſter von London, zum letzten Mal die Hand.
„Grüß' mir die Heimath und grüße mir Gertrud!“ war ſein letztes Wort, als er ſich niederließ in das Boot, welches auf ihn wartete. Ein ſanfter Regen hatte ſich eingeſtellt— feucht glänzte das Verdeck, feucht Boot und Bänke,— und in dem weichen Schleier der Nacht verlor ſich allmälig der Ruderſchlag und das Boot, in welchem Franz Michel zurückfuhr nach London. Lange blickte Walter ihm nach. Es war ihm, als ob ſeine Jugend mit all ihren holden Täuſchungen und all ihren ſchönen Schmerzen Abſchied genommen hätte mit jenem Manne, den er nie wieder ſehen ſollte. Lange noch ſtand er auf dem Verdeck, rückwärts ſchauend, in⸗ dem das Schiff vorwärts ging durch den ſtillen Hafen, bis keine Spur mehr war von dem Boote, bis die
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