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Frachtkähne lagen auf beiden Seiten des Schiffes, bei Laternenſchein wurden Tonnen und Ballen empor⸗ gehoben an ſchweren, knarrenden Ketten und in den Raum verſenkt. Die Arbeit nahte ſich ihrem Ende. Das mechaniſche Stöhnen der nächtlichen Arbeiter, die — chelopenhaft, rieſige Schatten werfend— um den düſtern Brand der Laternen verſammelt waren oder ge⸗ ſpenſtiſch mit ihren weißen Kappen aus dem Dunkel der Böte über dem Waſſer emporragten, ward ſchwächer und die Stimme des Oberſteuermanns ward ſelten nur noch gehört.
Captain Smalridge auch„German John“ genannt, ſaß am langen Tiſche unten in der Kajüte. Sein Herz war fröhlich und guter Dinge und ſeine Gedanken wa⸗ ren, wie Bugſpriet und Klüverbaum ſeines Schiffes, wieder vollſtändig nach Deutſchland gewandt; weswegen er auch ſeine Wachstuchmütze auf dem Kopfe und eine Flaſche Rothwein mit Hamburger Etikette vor ſich hatte. Er lachte mit dem ganzen Geſichte. Wenn er lachte, ſo lachte er immer mit dem ganzen Geſichte; und eigentlich lachte er immer, außer wenn er ſchlief. Ein Herr, welcher einen braunen Rock, eine braune Hoſe, eine braune Weſte und einen braunen Hut trug, und außerdem ein braunes Geſicht hatte, half ihm bei der Flaſche Roth⸗ wein, und hörte ſeinen Geſchichten zu, die ſich ſämmtlich dadurch auszeichneten, daß ſie kein Ende hatten. Denn Captain Smalridge fing bei allen Witzen, die er vor⸗ trug, immer ſchon an zu lachen, wenn noch Niemand wußte, warum er eigentlich lache; und auf dieſe Weiſe pflegten ſeine großen Pointen und Hauptevups regel⸗


