Teil eines Werkes 
3. Buch (1863)
Entstehung
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Bei Horſelhdown, Sir, dort, wo Ihr die grüne Laterne ſeht.

Wann wird er fahren?

Um Mitternacht, Sir.

Wie heißt der Dampfer?

The Puchess of Ormond, Sir Captain John Smalridge, Sir.

So fahrt uns hinüber!

Sehr wol, Sir!

Dem guten Walter klopfte das Herz, als er den Namen des Schiffes und den des Captains hörte. Der Bootsmann aber erhob ſich. Die Kette raſſelte aus dem Eiſenring, in welchem ſie das Boot am Treppenſtein haltend gehängt hatte. Die Ruder plätſcherten im Waſſer, die Beiden vom Lande ſtiegen ein, und über den dunklen Themſeſpiegel glitt das Boot dahin...

Da lag ſie, die gute Herzogin von Ormond da war ſie noch einmal. Sie lebte noch immer, ſie fuhr noch immer von Hamburg nach London, von London nach Hamburg gepeitſcht von den großen Wogen des Nordmeers, gejagt von den ſchweren Stürmen des Herbſtes und des Frühlings... Menſchen und Hämmel hin⸗ und hertragend, wie vor Jahren, die einen zur Schlachtbank, die andern zu Schickſalen, die zuweilen nicht minder qualvoll, aber in ihrem Verlauf nicht ſo regelmäßig und ſo kurz ſind Sie ſelber aber immer noch, trotz ihres klapprigen Räderkaſtens und ihres ſchäbigen Gewandes von verwaſchenem Blau, die Seglerin des Meeres und die gute, in beiden Häfen wohlbekannte Herzogin von Ormond!