Teil eines Werkes 
3. Buch (1863)
Entstehung
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Mrs. Moß nickte mit dem Kopfe, wobei die Federn und Blumen ihrer Haube ſich gravitätiſch bewegten.

Geld, was Ihr mir habt gegeben zur Aufbewahrung. So aber hat es gelegen bei uns und wir haben nicht gewußt, was wir ſollen machen damit. Gott dem Ge⸗ rechten ſei Dank, daß Ihr wieder da ſeid, daß es Euch gegangen zu ſein ſcheint gut, und daß ich Euch nun wieder kann geben Euer Geld.

Behaltet es, guter Mann, entgegnete Walter, ich bin es Euch ſchuldig für die freundlichen Dienſte und die Aufnahme, die Ihr mir habt zu Theil werden laſſen, als ich fremd und verlaſſen hier ankam. Aber wenn Ihr mich glücklich machen wollt, ſo gebt mir meine Violine wieder, welche ich damals bei Euch zu⸗ rückließ.

Ihr ſollt Beides haben, ſagte Mr. Frael Moß. Eſtherleben, hier ſind die Schrankſchlüſſel, hole das Beutelchen mit Geld und die Fiedel, die wir haben be⸗ wahrt auf für den jungen Menſchen.

Mrs. Moß ſtand auf und ging zu dem hohen, alt⸗ modigen Eckſchrank, aus welchem ſie nach einigem Suchen die beiden Gegenſtände hervorlangte, welche darin Jahr und Tag ſeit jenem Abend, wo Walter zuerſt in dieſem Hauſe geweſen, gelegen hatten. Seine Augen glänzten von Thränen, als er die Violine, die einzige Vertraute ſeiner erſten Schmerzen und Hoffnungen wiederſah; und mit einer Art von Andacht preßte er das ſeidene Beu⸗ telchen, die letzte Gabe Gertruds, an ſeine Lippen. Er

hatte die fantaſtiſchen und täuſchungsreichen Zeichen ſei⸗

Wenn Ihr nur hättet genommen mit Euch Euer