Teil eines Werkes 
2. Buch (1863)
Entstehung
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verwende. So daß der Brunnenmatz es erleben mußte,

daß man in ſeinem eigenen Hauſe, weit davon entfernt, ihn gegen den böswilligen Walter zu unterſtützen, dem⸗ ſelben gar noch Recht gab und ihn bei allen Vorkomm⸗ niſſen in Schutz nahm.

An dieſem Abend nun hatten die Muſikanten ein großes Feſt; denn der Baron, welcher neben gutem Bier gute Muſik über Alles liebte, hatte dafür geſorgt, daß es den Geſellen des Muſikmeiſters an Nichts fehle. Er war der Meinung, daß ein Muſikant trinken müſſe, und die Geſellen des Muſikmeiſters waren derſelben Meinung und thaten demgemäß. Die Flöte, welche ſich

gegen die ſchnöden Würſte der Brunnenbäuerin ſo ſtolz

bewieſen, nahm keinen Anſtand dem Biere zuzuſprechen, welches ihm als eine aufmunternde Huldigung verab⸗ reicht wurde; das Horn, hier nicht in Zwieſpalt mit ſich ſelber, wie auf dem Brunnenhofe, nahm mit edlem Anſtand an den Freuden des Abends, ſoviel ihrer auf die Rechnung des Muſikantentiſches kamen, Theil, und der Baßſpieler, welcher mit Recht behauptete, dem größten Inſtrumente komme auch das größte Glas zu, machte von der Güte und Freigebigkeit des Barons einen ſo ausſchweifenden Gebrauch, daß er in den ſpäteren Stunden der Nacht ſeinem Inſtrumente Töne entlockte, dem Gebrüll der Kühe und dem Wiehern der Pferde nicht unähnlich, welche er kurz vor dem Beginn dieſer Feſtlichkeit gefüttert und gekämmt hatte. Nur Walter Grün ſaß ſtumm und theilnamlos für die Luſtbarkeit ſeiner Cameraden während der großen Pauſe da. Er ſei nicht durſtig, ſagte er, als der gemüthliche Baßſpieler