Teil eines Werkes 
2. Buch (1863)
Entstehung
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Wo ſoll ich denn hinreiten? Es ſchlafen alle Leuten;

Es ſchlafen alle Leut' und alle Bürgerskind'

Und draußen auf der Heid', da weht ein kühler Wind.

Das thut mich gar nicht rühren,

Ob das Dich thut genieren;

Da draußen auf der Heid' da liegt ein großer Stein, Leg' Deinen Kopf darauf, wirſt ohne Federn ſein.

Da ſprachen die Hausknechte:

Dem Herrn geſchieht ganz rechte!

Hätt' er geſchwiegen ſtill, ſein Maul gehalten fein,

So hätt' ihn wol geküßt das ſchönſte Mägdulein!

Das ſchönſte Mägdulein wiederholte in tiefer Rührung der Baron, welcher dieſes Lied für das beſte erklärte, welches er in ſeinem Leben gehört, und ſich hierauf bitter über ſein. Gedächtniß beſchwerte, welches ihm nicht geſtattete, dergleichen ſchöne Lieder zu be⸗ halten, ob er ſie auch zehnmal gehört und mitgeſungen habe.

Der Leutnant aber, welcher an dieſem denkwürdigen Abend den Vorſitz führte, ſchlug mit einen blanken Schläger mitten zwiſchen die Gläſer, daß der Tiſch zitterte und die Scherben herumflogen, commandirte mit der Stimme eines Generalfelomarſchalls eher als eines Leutenants:Präparirt Euch einen Ganzen! und war⸗ tete alsdann bis dieſes Geſchäft, zur großen Zufrieden⸗ heit des Barons, von den beiden hübſchen Kellnerinnen beſorgt worden war. Hierauf, als alle Gläſer wieder woll auf den Tiſchen ſtanden, erhob ſich der Leut⸗ id rief:Wir reiben einen Salamander auf das