ein einfaches ſteinernes Denkmal, pflanzte Cypreſſen herum und widmete die Stätte des Glückes der Lieben⸗ den ganz ihrem Andenken. Eine arme, redliche Familie ward in das Haus geſetzt, um die treue Beſorgung der Grabſtätte für die freie Nutznießung des Gartens und Hauſes zu übernehmen. Mit geſchäftlicher Vor⸗ ſicht legte er die Ueberwachung ihrer Pflichten in die
Hände eines Ausſchuſſes, zu dem er den Prediger und einige andere wackere Männer des Ortes er⸗
. nannte. Er reiſte ab und zu, bis Alles vollendet und der ſtrenge Winter ſchon angebrochen war. Dann riß er ſich mit wundem Herzen los von der letzten Wohn⸗ ſtätte der ſo innig Geliebten. Die Natur ſelbſt hatte 4 eben, wie mitfühlend, ihr ſchneeweißes Leichenkleid
über den einſamen Hügel gebreitet, und kein liebender Blick ſollte je ſich wieder darauf richten, nachdem der Freund, aus dem Wagen oft ſich zurücklehnend, den 3 ſeinen davon losgewunden!
Vielleicht, daß von den vielen, heimatloſen deut⸗ ſchen Brüdern und Schweſtern, die der Drang der Zeiten über das Meer treibt, einer oder der andere einmal den Wanderſtab nach Vermont ſetzt, den Hügel erklimmt und auf dem marmornen Grabmal die deutſche neben der engliſchen Inſchrift lieſt:


