Teil eines Werkes 
2. Theil (1852)
Entstehung
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Leiche des Gatten. Möge ein Schleier fallen über die herzzerreißenden Scenen der nächſten Stunden, der nächſten Tage! Haus und Hof waren längſt wieder leer gewor⸗ den. Auf der Wieſe hinter dem Hauſe lag er be⸗ graben, ſo hatte Klotilde, noch ehe ihre letzte Kraft brach und ſie bewußtlos zuſammenſank, es angeordnet. An der Stätte ihrer Liebe und ihres Glückes ſollte er ruhen. Eine gemiethete Wärterin ſaß an ihrem Bett. Aber ſie war nicht verlaſſen und freundlos. Mrs. Curtis und andere gute Frauen aus dem Dorfe gin⸗ gen ab und zu, löſten einander im Nachtwachen und in der Krankenpflege ab. Sie hätten es Jedem gethan, denn in den primitiven Verhältniſſen des vereinzelten neuengliſchen Landlebens haben ſich die Tugenden der Nächſtenliebe und einer gewiſſen patriarchaliſchen Familienſorge im hohen Grade erhalten. Wie viel mehr der Liebe und Sorgfalt noch ward Klotilden gewidmet, der frommen, engelgleichen, unglücklichen Frau, die ſich während der wenigen Monate ihrer Nachbarſchaft alle Herzen gewonnen! Eine ſtille und innige Trauer ging durch das Dorf, und die guten Frauen wetteiferten, der armen Verlaſſenen zu dienen und ihr in ihren Nöthen beizuſtehen. Im Nebenzimmer ſaß ein fremder Mann von