„Ich habe nichts dawider“, ſagte er.„Nur bleib nicht zu lange. Schade, daß du heute nicht fertig werden kannſt. Mr. und Mrs. Phillipps gehen heute. Da wärſt du doch guter Geſellſchaft gewiß.“
„Ich fürchte, ich werde nicht bis heute Abend fer⸗ tig werden können“ ſagte Virginia mit ſtudirter Nach⸗ läſſigkeit.
Klotilde traute ihren Ohren kaum. Alonzo, der ſich verfärbt hatte, als Virginia vom Abreiſen ſprach, fragte ſie beim Aufſtehen:„Darf ich Sie nach Neu⸗ york begleiten, Couſine?“
„Lieber ſäh' ich es, Sie holten mich ab, Vetter. Ich denke nicht länger als bis Mitte Mai zu bleiben. Sie können ja eher kommen und eine Weile mit mir ſich dort amüſiren, ehe wir zuſammen zurückreiſen. Sie ſprachen ja auch neulich davon, daß Sie wieder einmal nach Tallahaſota müßten, und Ihre andern Pflanzungen in Louiſiana werden auch eben nicht ge⸗ deihen, wenn ſie das ganze Jahr herrenlos und den Aufſehern überlaſſen ſind.“
Es war etwas in dieſer Fürſorge, was Alonzo's Hoffnungen ſchmeichelte. Er zögerte—„Aber Sie kön⸗ nen nicht ganz allein reiſen“ ſagte er.
„O“ erwiderte ſie,„bis nächſten Sonnabend hören wir wol von Bekannten, die nach dem Norden


