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Eine ſtille Wuth kochte in ihm, während Sarah ſprach. Er ward bleich und mußte ſich ſetzen.
„Ich ſehe, lieber Papa“, fuhr Sarah fort,„die Sache greift Sie ſehr an. Aber der Herr wird das Unglück von uns abwenden, wenn wir zu ihm beten. Auch glaub' ich, es iſt mehr Virginiens Phantaſie, die in dieſer Sache thätig iſt, als ihr Herz. Eine harte Behandlung dieſes Mannes aber würde ſie ſehr er⸗ bittern und ihr Gefühl für ihn nur verſtärken. Da⸗ her ſcheint es wirklich am rathſamſten, daß Sie ver⸗ ſuchen, ob man vielleicht den Aufſeher der Verhafte⸗ ten beſtimmen könnte, ihn entkommen zu laſſen, ehe ſeine Sache entſchieden iſt.“
Mr. Caſtleton bezwang ſeinen Zorn gewaltſam. „Du irrſt, Sarah“, ſagte er,„wenn du mir dieſen Einfluß zuſchreibſt; noch mehr aber, wenn du glaubſt, ich würde ihn gegen die Handhabung der Geſetze zu brauchen ſuchen. Die Sache mag ihren Lauf haben; ich hoffe übrigens, Virginia oder irgend eine meiner Töchter fühlt zu damenhaft, um ſelbſt ihre Phantaſie mit einem Abenteurer ſich beſchäftigen zu laſſen, der ſein Glück in einem fremden Lande durch Stunden geben zu machen hat.“
Und hiermit verließ er ſie, mit dem feſten bewuß⸗
ten Vorſatz, Alles, was in ſeiner Macht war, zu thun,


