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benheit in Ihren Willen, in deren Ausdehnung ich faſt mein Gewiſſen verletzt, durch Zurückziehen dieſes ungerechten Mistrauens.“
Klotilde hatte den letzten Theil von ihres Vor⸗ munds langer Rede mit niedergeſchlagenen Augen an⸗ gehört.„Vielleicht“, ſagte ſie jetzt mit verlegenem Lächeln;„vielleicht, verehrter Freund, helfe ich Ihnen auf die Spur, wenn ich Sie bitte, mir ſtatt dieſer preußiſchen Staatspapiere Anweiſungen an ein oder das andere Handelshaus in Neuyork oder Philadelphia zu geben.“
Der fragende Blick des Landraths war ſo ſtreng und entmuthigend, daß Klotilde mit wachſender Ver⸗ wirrung fortfuhr:
„Sie wiſſen, Doctor Stellmann, der mit meiner älteſten Jugendfreundin verheirathet iſt, denkt mit der eröffneten Schiffahrt nach Amerika auszuwandern. Es iſt eine liebenswürdige Familie. Ihnen beabſich⸗ tige ich mich anzuſchließen. Denn auch ich“, ſetzte ſie etwas gezwungen lächelnd hinzu,„bin auf meine Weiſe(Europamüden und denke, nachdem ich hier ein paar Jahre lang mit ſo hingewelkt bin, wie Alles hier zu Lande, dort drüben, in dem friſchen Boden, vom belebenden Athem der Freiheit angehaucht, ſelbſt zu einem friſchen Leben wieder aufzublühen.“


