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Bei ſolcher Gemuͤthsſtimmung mußte es ihr nothwendig an der Geiſtesruhe fehlen, die erfor⸗ derlich war, um die gehoͤrige Haltung bei dem ihr bevorſtehenden Empfang am ſpaniſchen Hofe zu behaupten; ſie verzoͤgerte daher ihre Abreiſe ſo lange es nur der Wohlſtand erlaubte. Im Monat Juni war ſie dem Herzog von Alba im Namen ſeines Herrn angetraut, und verließ Pa⸗ ris erſt gegen Ende Novembers; ſie verweilte in jedem ſchoͤnen Hauſe, das ſie auf ihrer Reiſe an⸗ traf, und kam erſt am Ende des Jahrs in Gu⸗ venne an. Als ob alle dieſe Zoöͤgerungen ihrém Herzen haͤtten geben können, was ihm die Ver⸗ nunft verſagte. An den Pyrenaͤen noch gab ihr das Gluck, das ſich oft in ſeinen Beguͤnſtigungen dann gefaͤllt, wenn wir es am wenigſten erwar⸗ ten, einen neuen Aufſchub, den ſie wohl am we⸗ nigſten vermuthen konnte.
Anton von Bourbon, Koͤnig von Navarra,
naͤmlich war mit der Vegleitung der Prinzeſſin


