ung dem kleinen Heere zu, deſſen Zweck und Ziel ſein Blei ſchon erreicht hatte. Keines Lautes maͤchtig, zeigte er nur das abgeſchoſſene Gewehr hin, und deutete mit der andern Hand nach der Gegend des volffuhrten Meuchelmordes. Die Pantomine war verſtaͤndlich genug, und bald umringten die, fuͤr ihn geruͤſteten Haufen, den todtlich Verletzten. Mit unverholnem NRitleiden blickte Herr von Schoͤnberg auf denſelben herab, und Kaspar neigte ſich uͤber ihn hin, unter Kla⸗ gen und Troſtungen, bemuͤht, den Blutſtrom zu hemmen, unter welchem ſein Leben zu enttfließen
drohte. Selbſt Ritter Hannſens Zorn war erlo⸗
ſchen, in den rieſelnden Wellen der zerrißnen,
feindlichen Bruſt, und Heinrich, faſt vernichtet, durch den Erfolg ſeiner doch vorher ſo keck be⸗
dachten That, wagte es nicht, die Augen außu⸗ ſchlagen. Allen ſchien es jetzt, als könne er un⸗ moͤglich ſo ſchuldig ſeyn, wie man ihn ſich gedacht,
der laute Zweifel ward zum lauten, bittern Vor⸗
wurf, und Kaspar rief ſchmerzlich:
O daß kein irrendes Blei der Schlacht ſein tapferes Herz gefunden!“
Ich bin Euer Gefangner—“ ſprach der Vetnundet n matt:„die mag nich


