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Wittgens Raubschloß : eine Sage / [August Rublack]
Entstehung
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denkſt. Hier iſt furder keine Sicherheit. Nimm! Du haſt Dein Geld an meine Hundosvotter ver⸗ ſchleudert, und ſie ſind, ohne einen Pfennig, ſelbſt reicher wie Du, da Du nicht lernen magſt, leicht zu erwerben; ich und die Schufte ſind Vir⸗ tuoſen darin. Allen ſchwerſälligen Plunder zu⸗ ruͤck gelaſſen! fuhr er die Sammelnden an. Eile iſt Noth. Auf dem Schneeberge finden wir uns wieder in nächſter Nacht! dort vollen wir Rath halten; und Du, lebe wohl! Viel⸗ leicht ſehen wir uns wieder vielleicht auch nicht, doch reite keinen Galgen voruͤber, ohne hinauf zu lugen.

So ward es immer leerer und ſtiller in dem engen Raume, und endlich weilte niemand mehr darin, als Wittgen mit ſeinem ſprachloſen Harm. Schritt vor Schritt ritt auch er nun hinaus, und den Felſenpfad hinan, wo heute niemand ihm vorleuchtete denn ſelbſt der Angſtmuͤller war ſcheu entflohen lenkte, ohne ſeines Thuns ſich klar bewußt zu ſeyn, das Pferd von dem, ihm nun bekannten Wege nach Maxen ab, und

wandte es links, nach Lugau zu, um Dresden 3 uuf der Altenberger Straße zu erreichen. Ar⸗ ier Bethoͤrter! Klug wurde der Kluͤgſte ſelbt des