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— 215— der kurze Heimweg hin, wieder die ruhige Faſſuns unverlorner Hoffnung zu gewinnen. 2 um ſo mehr befremdete es Alle, als ſie ei⸗ nes Abends heftig bewegt in's Zimmer trat. Ein ticfer Kummer lag in ihren Zuͤgen, und unauf⸗ haltſam ſioſſen ihre Thraͤnen. Mit lautem Schluch⸗ zen barg ſie ihr Geſicht an der Mutterbruſt ih⸗ rer Pflegerin, und als Kaspar ſich, voll innigem Mitleid, auf einem Knie an der Seite ſeiner Mutter niederließ, und Mariens Hand ergreifend, zaͤrtliche Worte des Troſies ſprach, die Traurige zu beruhigen— da ſchaute ſie ihn mit einem Blicke unendlichen Wohlwollens an und ſtreichelte mit der todtkalten Hand ſeine Wangen. Dank⸗ bar ſchien ſie zu fuͤhlen, wie ſeine Liebe in ihrem ungluͤck ſie nicht verlaſſen; ſondern inniger als je, ihr troͤſtend zur Scite ſtand, wie ein Engel der Guͤte, des Friedens.— Nit zaͤrtlicher Theil⸗ nahme blickte noch der Haushert zuf die ruͤhrende Gruppe nieder— als plötzlich ein wuſtes Geſchrei und Huftritte ſie auſſchreckte.
Kaspar und ſein Vater eilten in den Hof hinaus, und erblickten hier den Ritter Hauns aus Bärenklauſe, auf einem Klepper, der unter der ungewohnten Laſt zuſammen zu brechen drohte.


