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Wittgens Raubschloß : eine Sage / [August Rublack]
Entstehung
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Das Lächerliche dieſer Erſcheinung, ſein kirſch, rothes Geſicht, und unverſtaͤndliches Toben, li ßen ſie glauben, daß er berauſcht ſey. Dhue eine andere Ahnung daher, ohne zu fragen, wo⸗ her er ſo ſpaͤt komme? geleiteten ſte ihn in's Haus, wo er faſt odemloe, brummend und wilden Blickes, wie ein gereizter Stier, ſich in einen Lehnſeſſel warf, und wiederholt mit geballter Fauſt gegen den Kopf ſchlug. Seine Wuth ſchien ſonder Grenjen, und bei dem Mangel an Ablei⸗ tern derſelben, mußte er ſich ſelbſt mißhandeln. Neugierig und faſt lachluſtig harrten alle eines erlaͤuternden Wortes nur Marie blickte mit der Miene hoͤchſter Angſt auf den Wahnwitzigen hin, als vernehme ſie ſchon den entſetzlichen Klang ſeiner verderblichen Rede.

Strauchdiebe! Galgenkramsvoͤgel! polterte er endlich los:daß ſie die Peſt haͤtten un⸗ term Rinde ligen! Verfucht! mich aus dem Sattel zu heben ſo aus dem Stegreif ſchaͤ⸗

bige Hunde ihr!! Aber ſo beruhigt Euch doch! ſprach Herr von Schonberg beſinftigend.Wer denn? wo denn? fragte zugleich Kaspar voll Ungeduld.

Wer? Buben! Wegelagerer! Wittgen