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Wittgens Raubschloß : eine Sage / [August Rublack]
Entstehung
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Antwort auf jede Frage, und nur die Bekuͤmmer⸗ niß um ihre Geſundheit lehnte ſie durch ein ſchmerzliches Laͤcheln ab. Die Beklagenswerthe ſchien die Sprache fuͤr immer verloren zu haben, und mit herber Trauer erkannten ihre Freunde darin die wahrſcheinlich unheilbare Zerruͤttung ihres ſo ſchoͤnen und heitern Geines, als unſelige Folge jener ſchrecklichen Ueberraſchung. So todt fuͤr Gegenwart und Zukunft, ſchien auch aus der Vergangenheit nur eine Erinnerung ihr geblieben zu ſeyn; die, an die heitern Tage ihrer Liebe! und faſt immer weilte ſie unter der Linde, wo ihres Lebens ſchoͤnſter Traum ſie beſeligt hatte. Wie empfindunglos trotzte ſie dort Tage, Abende lang dem Ungeſtuͤm des Wetters, und die Laute im Schohe, ohne ihr je wieder einen Ton zu entlocken, die langen, loſen Locken ein Spiel

der eiß igen Stürme war ſie den Voruͤbergehen⸗ den ein mitfeidwerthes Zeugniß der Wandel⸗ barkeit irdiſchen Gluͤcks und jugendlicher Schoͤn⸗

heit. Immer ſchien ſie noch zu hoffen: dort muͤſſe ſe ihn wiederſehen; denn nie verließ ſie den Raſen tz nach langem, vergeblichen Harren,

ohne einen ſchmerzlichen Seufzer und Thraͤnen

in 8 fingeſunkenen Augen ſtets reichte