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merung nun durch das Thal zog, da ergriff er er eine beſtaubte Laute, und beneidete das ver⸗ ſtimmte Inſtrument um die Fäͤhigkeit, unter hulſ⸗ reicher Hand, ſo leicht wieder der reinſten Har⸗ monie theilhaftig zu werden.
„Ach, moͤchte es dem Herzen doch auch ſo wohl werden koͤnnen! ſeufzte er tief, und die Sai⸗ ten erklangen in klagenden, melancholiſchen Doͤ⸗ nen, und weckten des Schmerzes Stimme in ſei⸗ nem Buſen auf:
Ee glaͤnzt ein Bluͤmchen voller Thau, Im Morgenſtrahle hell und blau, Und traͤumt von ſchoͤnen Stunden⸗ Die Sonne ſteigt, verſendet Gluth,
Das Bluͤmchen knickt des Sturmes Wuth— Der Traum, ach! iſt verſchwunden.
Weh! nicht an lieberfuͤllter Brußt, Zes ſchoͤnſten Todes ſich bewußt, Ihm Glanz und Leben ſchwanden.— In Trauer huͤllt's die milde Nacht, Und wenn der Morgen nun erwacht, Weiß keiner, wo's geſtanden.
Traurig legte er die Laute aus der Hand; doch immer ſuchte er wieder Troſt bei ihr, ſo oft er im Benußtſeyn der Verlaſſenheit nach Mitge⸗ fuhl und Unterhaltung ſich ſchnte 6


