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Wittgens Raubschloß : eine Sage / [August Rublack]
Entstehung
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Fleiſch, und geröſtetes Vrod darf auch nie feh⸗ len, und das guͤldene Kalb, welches bis dieſe Stunde noch, trotz dem Moſes, Juden und Ehri⸗ ſten anbeten, liegt recht vertraͤglich, in dieſen Beu⸗» teln, unter des Leibes Nothdurft und Nahrung. Es iſt genug, um davon im ſchlimmſten Falle als ein ehrlicher Mann zu leben— doch dafuͤr wird Satan mich behuͤten.“

„Und der Spieß ſteht Schildwache dabei?“ ſpottete ſein Zuhoͤrer.

„Der faͤhrt jedem in den Wanſt, welcher vor das Loch tritt, und ftuͤrzt ihn in's Waſſer!““ antwortete Herrmann mit funkelnden Augen und fürchterlicher Stimme.„Mit Geſchoßen können ſie mich nicht treffen, und einer kaum kann vor

der Hoͤhle fußen— was furchte ich da ein Heer!“ Nicht ohne Bewunderung dieſer Vorſicht und der kecken Entſchloſſenheit, welche ihm zur Seite ſand, verließ Wittgen den letzten Zufluchtort des verzweifelnden Verbrechers, indem er langſam 3 dem ſpringenden Waghalſe folgte, der bald dakauf on ihm Abſchied nahm, und leichten, ſihleit 3 Sinkes den Seinen nachjagte. Er dankte dem Himmel för die wohlthätige Stille, die 36 jetzt umgab) und uls die Dim⸗