Druckschrift 
Wittgens Raubschloß : eine Sage / [August Rublack]
Entstehung
Einzelbild herunterladen

benneſt erſteigen, und meine Hallunken in die Pfanne hauen: Beßres ſind ße ſo nicht werth— mich mögen ſie ſuchen, finden ſollen ſie mich nicht.— Folge mir, denn Dir traue ich.“

Er entſendete jetzt Guͤrgen nach dem Stalle, und verſchloß hinter ihm die Pforte, und ſo, je⸗ des Lauſchers entledigt, klomm er nun an der ſteilſten Seite des Felſens, auf einem ſchwindel⸗ erregenden Wege, eine Strecke hinab. Jetzt ſtand er ßill, bog die Zweige einer verkruͤppelten Fichte auf die Seite, ſchwang ſich um die ſenkrechte Wand, und war plotzlich vor Wittgen's Augen verſchwunden. Verwundert ſchaute dieſer nach, und als er folgte, gewahrte er ihn in einer engen, Hoͤhle, die kaum Raum fuͤr beide hatte. Mit li⸗ ſtigem Laͤcheln empfing ihn der Raͤuber, der, die Linke auf eine kleine Tonne geſtutzt, mit der Rechten auf einige Beutel und eine Hellebarde zeigte.

„Siehſt Du! hier ſoll's Muͤhe koſten, den gl⸗ ten Fuchs zu finden, und Vieler Leben, ihn in fangen. Hier kann ich ſchon einige Tage in Ge⸗ duld harren, bis die tobenden Heiden mit langer Naſe abziehen. Ein Schluͤckchen Wein lagert fuͤr

„mmer in dieſem Faͤßchen; ein Stuck geraͤuchertes

13*