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Wittgens Raubschloß : eine Sage / [August Rublack]
Entstehung
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„Danke dem Himmel fur dieſe Wohlthat, lie⸗ bes Kind. Leider iſt Dein atmes Geſchlecht nut

auf Erden um zu weinen, ſey es nun der Lüſ,

oder dem Schmerze!“

Befremdet ſah Marie den Unheilverkundiger 3

an, und im Widerſtreite des Zweifels und Glat⸗ bens verließ ſie, ohne etwas zu erwiedern, deß

Brunnen an der Hand deſſelben, da ihr der Muth

fehlte, ihm die ihrige zu entziehen. Erſt an der Kirchthur that ſie dieß, indem ſie ſeine Rechte an ihre Lippen druͤckte, und nachdem ſie einige Worte des Dankes fuͤr ihre Rettung geſtammelt, mit der bittenden Frage ſchloß: Db er noch einige Zeit hier verweilen werde?— Er ſicherte ihr ſolches ju da ſein Pferd der Raſt beduͤrfe, und er auch noch fur hinlaͤngliche Sicherheit des Schivſſes ſorgen muͤſſe. Als er ſie berlaſſen, ſah er ſchon die, aus ihrem Schlupfwinkeln hervorgekommenen Bewoh⸗ ner deſſelben beſchaͤftigt, das zertruͤmmerte Thor wiederherzuſtellen, und daß Außenwert der Bruͤcke in wehthaften Stand zu ſetzen. Dieſet Sorge enthoben, dachte er an die Pflege ſeines ange⸗ griffnen Thieres, und ihm ſchmeichelnd den Hals klopfend, ſeitete er ſolches in den wartzen Stall. Nachdem er es des Saumes und Satteis enile⸗

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