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Wittgens Raubschloß : eine Sage / [August Rublack]
Entstehung
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Klippe verband, auf welcher die Beſorgniß der Vorzeit einen Thurm zu deren Vertheidigung ge⸗ ſtellt.

Lange ſchon hatte Guͤldenſtern ein ßarkes

Schießen vernommen, als aber nun das Schloß

vor ihm lag, ſah er das Außenwerk in der Ge⸗ walt der ſchwediſchen Nachtuͤgler, und auf der Bruͤcke einige beſchaͤftigt, das innere Thor zu er⸗ brechen. Schuͤſſe fielen von beiden Seiten, dieß unternehmen zu verhindern und zu befoͤrdern. Das letztere gelang: zertruͤmmert ſturzte die Pforte

vom Schlage der Axt, und die Sieger durch die⸗

ſelbe in das Aſyl der gefluͤchtgten Landleute.

„Halt aus!“ ermunterte Guͤldenſtern ſeinen Rönner— Nur dieß einzigemal noch halt aus!“ und die letzten Kraͤfte des braven Geſchoͤpfs an⸗ ſtrengend, flog er den Huͤgel hinan, und uͤber die Bruͤcke in den Schloßhof. Da ſcholl ihm Weh⸗ klagen aus allen Ecken entgegen, und uͤberall ſah er geſchaͤftige Henker und Raͤuber.

„Halt, Ihr Buben!“ herrſchte, faſt athem⸗ los, der Wuthende ſie an.„Frieden gebiete ich im. Nahmen des General⸗Rumormeiſters, Frieden bei Todesſtrafe!“ Wie ein Zauberwort laͤhmte dieſer Ausruf die teufliſche Geſchaͤftigkeit der Pluͤn⸗

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