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Wittgens Raubschloß : eine Sage / [August Rublack]
Entstehung
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chen im bunten Gemiſch, bald dichte Waldungen bekleiden, oder die kahl und drohend wie Geſpen⸗ ſter auf den Wanderer herabſchauen. Aber jede Krämmung des Grundes bietet dieſem eine nenc, uͤberraſchende Anſicht, und irgend einen Fund del ihn erfreut, ſey es nun eine ſeltne Pflanze, vder ein Amethiſt, ein glaͤnzendes Stuͤch Bandagat oder Marmor.— Vitten in einem der groͤßeren Keſſel dieſes ſchönen Thales, liegt das Schloß We⸗ ſenſtein, von der Muͤglitz umfloſſen. Sein Anblick erweckt Erſtaunen und Bewunderung der menſch⸗ lichen Kuͤhnheit, welche mit der Geſchicklichkeit der Schwalben, rings um dieſen kegelförmig ſich erhebenden Felſen eine Wohnung erbaute, deren eine Haͤlfte ſie dem Geſtein durch den Meißel zb⸗ gewinnen mußte, ſo, daß ſolches erſt in der Hoͤhe des Thurmes ſich verliert. Keiner Ringmauer be⸗ noͤthiget zu ihrer Sicherheit, trotzten damals die maͤchtigen Gebaͤude jeder Gewaltthat, geſtuͤtzt auf den unerſteiglichen Fuß, indem ſie zugleich der Warte ſtolzes Haupt in die Luft erhoben, daß es hoch uher die, ſie umgebenden Berge hinaus ſchaue Nur ein Eingang fuhrte zu der Veſte: eine ſchmale Bruͤcke uber die Tiefe, wie man ſie noch jetzt er⸗ blickt, die ſolche mit einer gegenuͤber liegenden