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Wittgens Raubschloß : eine Sage / [August Rublack]
Entstehung
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nen belebt und flogen in entgegengeſetzter Rich⸗ tung, Sturme getrieben, an dem Reiter voruͤber, deſſen Locken und Mantel dem Zuge nachſtatterten. Achtlos auf das Wohl ſeines Lieblings, ſtuͤrzte er den ſchaumbedeckten in die Fluthen des angeſchwollnen Fluſſes, durch wel⸗ chen ſich oſt der Weg ſchlangenartig wand, und ſchnaubend, mit aufgeblaſenen Ruͤßtern ſchwamm das brave Thier hindurch, und ſprengte dann weiter, bis ſein Herr endlich das Schloß plötzlich

ganz nahe vor ſich ſah.

Keines der vielen Thaͤler, welche einſt die von Boͤhmen hereinſtuͤrzende Fluth ausſpuͤhlte, und die, von Mittag nach Norden ſtreichend, ſich gegen das linke Elbufer bis nach Meißen hinab oͤffnen, entbehrt des Reizes einer maleriſchen Na⸗ tür. Keinesunter allen aber bietet einen ſolchen Wechſel der Seene, als das, welches, von Dohna gus, in vielfache Zweige geſpalten, ſich endlich weit hinter dem, in ſeiner furchterlichen Tiefe lie⸗ genden Staͤdtchen Glashuͤtte in das hohere Ge⸗ birge verliert. Der freundliche Anblick ſanfter, fruchttragender Abhaͤnge, wechſelt mit den kteilen. Felſen, welche bald das Schwarz duͤſterer Tannen, und das hellere Grun einzelner Buchen und Ei⸗