nicht der feine„ vorwaltende, Heiterkeit ausſpre⸗ chende Mund, den Blick feſſelnd, dem Ganzen
einen Reiz verliehen, welcher ihn ſogleich eine
Jeden empfahl. Auch der Prediger fuͤhs di und zog ihn vertraulich zu ſich auf ſein L er, er ſeine ſchwache Stimme leichter verſtehen moͤge, da die Kugel die Lunge verletzt hatte. Vergebens bat ihn Guͤldenſtern, den Dank zu verſchweigen, damit er ſich nicht ſchade:
„Ich fuͤhle“ erwiederte der Greis:„ Scho⸗ nung rettet mich nicht, und ich habe noch viel zu reden. Erlaubt mir die noch uͤbrige geringe Kraft, zu meiner Beruhigung zu nuͤtzen. Werner hat mir geſagt, was Ihr fuͤr ihn— was Ihr fur mich gethan; und ob Ihr gleich dem mir geſen⸗ deten Wundarzte nur vergebl iche Muͤhe gemacht, danke ich doch herzlich dafuͤr; der Himmel wird den guten Willen belohnen, und mir, hoffe ich, wird er gnädig ſeyn. So iſt meine Rechnung mit dem Leben abgeſchloſſen; aber“—
„Latkt mich“ fuhr er nach einiger Erholung fort:„nicht meinem Geſchicke gelten dieſt Zäh⸗ ren— nein!— Herr Hauptmann!— ſeyd Ihr verheirgthet? habt Ihr Kinder?“
Nein.“


