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Das Document : eine Familiengeschichte / von R. E. Han
Entstehung
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wie immer nahm er ſeinen Platz neben Herminen und genoß den ſchönen Abend, als ob nichts Unangenehmes ihn berührt habe.

Nur leicht warf er im Laufe des Abends hin, daß ſein Freund, der Profeſſor Felmer in Berlin, ihm ge⸗ ſchrieben habe, er ſei thätig für ihn, um ihm an irgend einer preußiſchen Hochſchule das Amt eines Profeſſors zu verſchaffen, was er auch annehmen werde, ungeachtet ſeiner Liebe zur Unabhängigkeit, denn ein kleiner Ver⸗ luſt habe ihn getroffen und er denke an Herminens und des kleinen Franz Zukunft.

Hermine war voll Vertrauen zu ihrem Alfred; ein kleiner Verluſt, ihm vielleicht ihretwegen empfindlich, konnte auch ihre Glückſeligkeit nicht beeinträchtigen, alſo war ſie wieder fröhlich wie immer dem geliebten Manne gegenüber, und der Abend verſtrich, wie dem Paare ſchon mancher entſchwunden war, voll Harmonie und Liebe.

Als Hermine am andern Morgen, wie ſie ſtets zu thun pflegte, mit dem kleinen Franz auf dem Arme in Alfred's Zimmer ging, fand ſie ihn nicht; raſch ſchlüpfte

ſie in den Garten, denn da er faſt immer aufſtand, wenn

ſie noch ſchlief, hatte ihn Hermine an ſchönen Morgen ſchon mehrmals da gefunden; allein auch hier war Alfred nicht; ſtatt ſeiner kam Gertrud, welche das Frühſtück brachte. Sie erzählte, daß der Herr ſchon mit dem erſten Tages⸗