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ſich einen Morgentrunk, ſeine Kleider waren ihm feucht, er legte ſie ab und zog des einen Buben Wamms an. Er wußte nicht, ſollte er gen Stahleck wiederkehren und hoſſen, weil ihm das Leben gar verwunderlich erhalten ſey, werde des Vaters Unwillen ob dem uͤbertretenen Verbote ſich mildern und der ſchönen Loreley Theilnahme bei Mutter und Schweſter erwerben, daß ſie wohl auch beim Vater fuͤrſprechen moͤchten. Dann wollt' er ſich von ihr geloben laſſen, ihm zu Lie⸗ be ihr Element zu meiden, und ſah ſie ſchon in der Weiſe der edlen Frauen auf ſeines Vaters Burg gekleidet und ſich betragend. Da gingen ihm alle Worte wieder durch den Sinn, die ſie zu ihm ge⸗ redet hatte, und es war ihm, als wuͤrde er ihrem ſuͤßen Klange nicht widerſtehn, eine unnennbare Sehnſucht wuͤrde ihn ihr nachziehn in die grauen⸗ volle Tiefe.
So verträumt' er noch einen guten spei des Morgens am Ufer, bis er mit ſich uͤbereingekom⸗ men war, das Beſte ſey, er gehe auf Stahleck los, denn leichtlich könne ſonſt das Jungfräulein in Gefahr gerathen, bevor er's erreichen möge. Bang und bänger ward ihm, je naͤher er der Burg des Vaters, und je naͤher zugleich der Abend kam. Er ging die Felsſtufen hinan, die durch das
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