Teil eines Werkes 
2 (1827)
Entstehung
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und Goldne ſpielten, und gleichſam die Sehn⸗ ſucht dieſer beiden, ſich wie Welle und Geſtirn zu vereinen, den gruͤnen Schein gebaͤre. Hug⸗ bert ſah in das ſchone Haar hinauf wie in mond⸗ durchklaͤrte Wellen, die uͤber ihn hingingen, und

es war ihm mit einmal ſo natrlich, daß die

Dichter ſo viel von dieſer Liebeszierde ſingen, die das Haupt der Frauen und Juͤnglinge verſchoͤnt. Aber mit der Syrene Gelock, beduͤnkte ihn, kön⸗ ne ſich kein anderes meſſen. Es war, als flute in ihm ihre Liebe und alle Wonne, die dieſe gewäh⸗ ren könne, zu ihm nieder, und all ſein Leben ſtei⸗ ge willig hinein in den ſchwimmenden, unbekann⸗ ten Glanz. Dabei beſanm er ſich wieder auf das Gold, das ihm unten in der tiefen Welt aufge⸗ leuchtet hatte, er ſehnte ſich, zu dem Hort hinab⸗ zuſteigen und ihn zu gewinnen, aber Loreley ſag⸗ te, der boͤſe Held hat ihn verſenkt, die Geiſter huͤten ſein und laſſen be vor ſeiner Zeit nicht herauf.

Inwaͤhrend hatte das Meerfräulein, uͤber Hugbert gebogen, einige von ſeinen Locken 6 ihrem ſpielenden Haar zuſammengeknuͤpft in den aufwachenden Morgenglanz hineinz da