Teil eines Werkes 
2 (1827)
Entstehung
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dachte es gelt' ihm, ja das hat mir wohl manch⸗ mal Spaß gemacht, daß ich ſie neckte, ohne daß ichs wollte. Nun iſt alles anders, das Spiel wird mich nun nicht mehr freun, Dich hab' ich ich mir auserſehn, Dich will ich hinabziehn in die Liefe, oder Dir folgen, die ganze Welt, denn ich bin Dein und Du mein! Wie Du mir nahteſt mit Bogen und Pfeil, war mir plötz⸗ lich, als mocht' ich ein Reh ſeyn und Deinen Pfeil im Herzen haben und vor Dir hinfliehen damit, bis ich Dich auf die höchſte Fel szacke gelockt, da muͤßteſt Du hinabſtuͤrzen mit mir! Indem ſie das ſprach, klang ihre Stimme ſo traut und bange, wie wenn ſie Loreley, Lore⸗ ley, ohne Ende rief. Hugbert ſchlang die Ar⸗ me um ſie und neigte ſich zu dem Tone, der von ihrem Munde kam. O ſinge mir Dein Lied, ſprach der Knabe, es muß nichts Sußeres geben, als dabei einſchlafen an Deiner Bruſt. Da liebkoſte ſie ihm und ſang ihr Lied, und er legte ſein Haupt ͤber ihren Schoos, und ihre Haare von Nacken und Stirn ſielen und wogten daruͤber. Es kam ihm vor, als waͤren ſie grunlich von Farbe, aber alſo, daß ſie, wie der Mond, ins Silberne